Varianten


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Das geplante Pumpspeicherwerk Einöden liegt im Inntal sĂŒdlich der Ortschaft Flintsbach am Inn, etwa 70 km sĂŒdöstlich von MĂŒnchen. Es wurden mehrere Varianten untersucht, von denen aktuell die Variante 2 favorisiert wird:

Variante 2, Ausbauleistung 150 MW

SĂ€mtliche Beschreibungen auf dieser Website beziehen sich auf diese Variante.

Diese Variante sieht die Errichtung eines Unterbeckens auf einer nahe gelegenen Wiese direkt unter dem Falkenberg vor, dies fĂŒhrt dazu, dass ein geschlossener Wasserkreislauf entsteht und somit keine Einwirkungen auf den Inn entstehen. 

 

 

Basisvariante, Ausbauleistung 200 MW

Hier soll das fĂŒr den Betrieb des Pumpspeicherwerks erforderliche Wasser dem Inn im Stauraum des Wasserkraftwerks Nußdorf am Inn etwa bei Flusskilometer 203,5 entnommen werden, es gibt keine weiteren Zu- oder AbflĂŒsse zwischen dem Speicherbecken und dem Inn.

Der Stauraum der Staustufe Nußdorf am Inn hat eine GesamtlĂ€nge von 12 km und weist eine freie WasserspiegelflĂ€che von ca. 100 ha auf, das Stauziel liegt bei 464 m.ĂŒ.NN.

Der vorgesehene Sandfang soll im Landschaftsschutzgebiet auf einer Wiese zwischen dem Inndamm und der Autobahn A 93 liegen.

Der Zuleitungsstollen verlĂ€uft zwischen Sandfang und Krafthaus in ca. 50 bis 60 m Tiefe und liegt somit voraussichtlich unter dem Grundwasserleiter. Das Krafthaus selbst liegt am Fuße des Falkenbergs am Waldrand und wird als Schachtkratwerk im Fels hergestellt. Der Zugang erfolgt ĂŒber einen Senkrechtschacht mit ca. 25 m Durchmesser. Der Druckstollen zwischen Krafthaus und Speicherbecken wird vollstĂ€ndig abgedichtet und verlĂ€uft zur GĂ€nze im Hauptdolomit der Lechtaldecke. Die vorhandenen BĂ€che und GrĂ€ben werden nicht berĂŒhrt.

Die fĂŒr das Speicherbecken vorgesehene FlĂ€che am Falkenberg ist ca. 9,5 ha groß und bewaldet. Der Wald ist großteils sturmgeschĂ€digt, im nördlichen Bereich liegt ein dichter Fichtenbestand vor. Das im Westen angrenzende Falkenbergmoos wird nicht berĂŒhrt.